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Jakob Reidick´s Webseite – Gedanken eines Libertären

„Das Ziel im Leben ist nicht, aufseiten der Mehrheit zu stehen, sondern aus den Reihen der Wahnsinnigen auszubrechen.“ – Marc Aurel, römischer Kaiser und Philosoph 

Hinweis: Auf dieser Webseite finden Sie ausschließlich meine Gedanken und meine Meinung. Diese stellt nicht notwendigerweise die Meinung von Unternehmen oder Institutionen dar, mit denen ich in Verbindung stehe.

Publikationen:

Selfmade Hedgefonds – Auch Sie können investieren wie die großen Stars der Wallstreet* 

Das Gesetz (Übersetzung von Frederic Bastiats Werk The Law)*

Kapitalismus und Freiheit 

„Obwohl der Kapitalismus Ungleichheit erzeugt, was er eindeutig tut, produziert er auch Wohlstand und alle anderen Systeme tun dies nicht – sie produzieren ausschließlich Ungleichheit.“ – Jordan Peterson, kanadischer Psychologe und Schriftsteller

Freiheit ist ein großes Wort, für mich ist es das wichtigste von allen. Ein Leben in Unfreiheit ist nicht lebenswert, denn der Mensch kommt frei auf die Welt und unser Schöpfer hat sich dabei sicherlich etwas gedacht. Ich bin mir sicher: Der Mensch ist dazu bestimmt, frei zu denken, frei zu handeln, in jeder Hinsicht frei zu sein. Deswegen bin ich libertär. Als Libertärer kommt für mich nur eine Wirtschafsform in Frage: der Kapitalismus. Der Kapitalismus basiert vor allem auf zwei Dingen, auf Wettbewerb und freiem Handel. Für die meisten Menschen klingt das heutzutage unethisch, doch der Kapitalismus ist alles andere als unethisch. Im Gegenteil: Der Kapitalismus ist die einzige Wirtschaftsform, die effektiv ist (Trial & Error, Selbstreinigung durch Wettbewerb) und zugleich ethisch vertretbar. Solange gleiche Regeln respektive Gesetze für alle gelten und Markt und Wettbewerb wirklich frei sind, ist der Kapitalismus beinahe fehlerfrei. Unternehmen mit nachhaltigen Geschäftsmodellen und Produkten, die ausreichend nachgefragt werden, werden sich durchsetzen, andere Unternehmen mit Produkten und Dienstleistungen die z. B. aufgrund von Qualitätsmängeln nicht nachgefragt werden, werden über die Zeit insolvent werden und zwar von alleine. Diese Selbstreinigungskraft macht freie Märkte so effizient. Einen Staat braucht es hier eigentlich gar nicht, in der Regel verschlechtert ein Staat sogar den Markt, indem er Unternehmen, die auf natürliche Art und Weise zu den „Verlierern“ gehören, subventioniert, somit in den Wettbewerb eingreift und die oben genannte Selbstreinigungskraft außer Kraft setzt. Ich sage nicht, dass es ganz ohne Staat geht. Ein Minimalstaat bzw. schlanker Staat, wie ihn der österreichische Ökonom und Philosoph Friedrich August von Hayek immer gefordert hat, ist durchaus sinnvoll. Seine Hauptaufgabe sollte darin bestehen, sicherzustellen, dass alle Unternehmen sich an die „Spielregeln“ halten und es z. B. nicht zu geheimen und kritischen Preisabsprachen kommt. Neben dieser Aufgabe sollte der Staat noch für Sicherheit sorgen, indem er Polizei und Militär stellt – das sollen dann aber auch alle seine Kompetenzen gewesen sein. Alles andere, vielleicht noch mit Ausnahme des Gesundheitswesens, sollte in private Hand gegeben werden. Durch diese massive Reduzierung des staatlichen Einflusses könnte man die Steuerlast für den einzelnen dramatisch reduzieren und eine Flat-Tax von beispielsweise 20 % einführen und hätte dennoch einen funktionieren freien Markt, Rechtssicherheit und garantierte Freiheit durch ein Grundgesetz und klare Spielregeln sowie innere und äußere Sicherheit (Polizei, Militär). Niedrigere Steuern würden Unternehmen aus aller Welt anziehen und somit die Innovationskraft und Kompetitivität signifikant steigern. Wenn man jenes Beschriebene (den beschriebenen Minimalstaat) in Deutschland umsetzen würde, würde dieses Land praktisch in jeder Hinsicht davon profitieren. Es ist eigentlich ganz simpel: Weniger Staat führt zu mehr Freiheit.

Skin in the Game oder direkte Demokratie 

„Staat heißt das kälteste aller kalten Ungeheuer. Kalt lügt es auch; und diese Lüge kriecht aus seinem Munde: Ich, der Staat, bin das Volk.“ – Friedrich Nietzsche, deutscher Philosoph und Schriftsteller 

Der libanesisch-amerikanische Finanzmathematiker, Trader, Zufallsforscher und Schriftsteller Nassim Taleb fordert gleich auf einer der ersten Seiten seines Buches Skin in the Game, dass „Menschen, die kein persönliches Risiko eingehen, nie mit Entscheidungen betraut werden sollten“. Das ist eine Art Rundumschlag, der sich vor allem gegen unsere Berufspolitiker und Bürokraten richtet. Egal, ob es sich um den amerikanischen, kanadischen, mexikanischen oder französischen Präsidenten oder den deutschen oder österreichischen Kanzler handelt – jeder von ihnen genießt trotz seiner enormen Macht Immunität. Egal was sie tun, sie persönlich gehen kein Risiko ein. Dieser Umstand, der ja nicht erst seit gestern besteht, hat unsere Welt zu einem fragileren und gefährlicheren Ort gemacht. Würde es eine Politikerhaftung geben, so wie Taleb sie indirekt und ich sie direkt fordere, würde unsere Welt auf Knopfdruck eine bessere – und eine gerechtere. Angenommen, einem hochrangigen Politiker mit großer Entscheidungsgewalt, sagen wir, einem Ministerpräsidenten, würde eine Strafe drohen , wenn er eine schlechte Entscheidung treffen würde, würde er dann nicht deutlich länger und gründlicher überlegen? Würde dieser Umstand die Qualität seiner Entscheidungen nicht dramatisch erhöhen? Doch, das würde es! Außerdem würde es dazu führen, dass nur wirklich qualifizierte Menschen überhaupt Politiker werden würden, denn inkompetente Kandidaten würden vor der persönlichen Haftung zurückschrecken und es gar nicht erst versuchen. Überhaupt würde die Zahl des Politikernachwuchses dezimiert, aber das ist auch gut so. Die meisten, die denken, sie hätten das Zeug dazu, ein guter Politiker zu sein, haben es nicht. Sie können es auch gar nicht haben, wenn sie z. B. Finanzminister sind, aber Jura studiert haben oder Gesundheitsminister sind und eine Banklehre sowie ein Studium der Politikwissenschaft absolviert haben. Hätten sie wirklich Skin in the Game, hätten sie sich niemals getraut, solche Berufe zu ergreifen, für die sie keine nennenswerte Qualifikation haben. Noch besser als das Konzept der Politikerhaftung finde ich die Basisdemokratie (direkte Demokratie). Volksentscheide sind ein traditionell liberales Thema, werden heute jedoch aus den verschiedensten Richtungen gefordert. Aktuell stehen Volksentscheide sowohl bei der Linken als auch bei der AfD im Wahlprogramm. Die Grünen hatten diese Forderung ebenfalls zu Anfangszeiten. Das Gute an direktdemokratischen Abstimmungen auf Bundesebene ist, dass man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt. Zum einen könnte so der Korruption der Kampf angesagt werden, zum anderen würde  die Repräsentativität der politischen Entscheidungen erheblich gesteigert werden. Sowohl in Brüssel als auch in Berlin gibt es mehr Lobbyisten als Abgeordnete, daher kann man schlecht bestreiten, dass nicht jeder Politiker im Interesse des Volkes, sondern im Interesse großer Konzerne handelt. Durch direkte Demokratie auf Bundes- oder sogar auf europäischer Ebene bräuchte man aber de facto keine Berufspolitiker mehr. Wenn man es schafft, geheime und sichere (das heißt unmanipulierbare) Abstimmungen zu ermöglichen, wozu braucht man dann noch die Scharen an überbezahlten Politikern mit ihren ebenso überbezahlten Beraterverträgen? Da das Volk als Ganzes entscheiden würde, ob bestimmte Gesetze erlassen oder gestrichen werden, hätten die Lobbyisten keine Chance mehr, schließlich kann man nicht zig Millionen Bürger gleichzeitig durch Zuwendungen und Beraterverträge dazu bewegen, im Sinne eines Pharma- oder Bankkonzerns abzustimmen. Zudem wäre jede einzelne Abstimmung und damit jede darauf folgende Entscheidung äußerst repräsentativ, da ein Großteil der Bevölkerung seine Stimme direkt zu einem bestimmten Thema abgeben durfte. Würde dann noch das Wahlalter (oder besser das Abstimmungsalter) z. B. auf 16 gesenkt werden, wäre man einer Vollrepräsentativität sehr nahe. 

Die Krise heißt Korruption, nicht Kapitalismus

„Der einzige Weg, um das Verhalten der Politiker zu ändern, ist, ihnen das Geld wegzunehmen.“ – Milton Friedman, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Autor

„Die Krise heißt Kapitalismus“ titeln kommunistische und sozialistische Parteien und Verbände immer wieder. Wie man sich vielleicht denken kann, sehe ich das anders. Meiner Ansicht nach haben wir eine politische Systemkrise auf globaler Ebene. Leider scheint die parlamentarische Demokratie gescheitert zu sein – sie ist zu fehleranfällig und instabil. In Brüssel gibt es mehrere zehntausend aktive Lobbyisten, im Bundestag gehen sie ein und aus, als wäre es das normalste der Welt. Obwohl Berufs- und Parteipolitiker alleine wegen ihrer „Diäten“ schon überdurchschnittlich viel verdienen, scheinen sie quasi jede andere Möglichkeit, dazuzuverdienen, wahrzunehmen. Die Fälle von lupenreiner Korruption in der deutschen Politik mehren sich, die Dunkelziffer ist wahnsinnig hoch. Über die letzten Jahre und Jahrzehnte haben einige Megakonzerne durch großzügige Parteispenden und noch großzügerige Beraterverträge die Parlamente gekapert! Diese Entwicklung ist besorgniserregend, doch sie hat mit dem Kapitalismus per se wenig zu tun. Es ist leicht, den Kapitalismus als Wirtschaftssystem für diverse Missstände verantwortlich zu machen. Korruption gibt es jedoch praktisch überall auf der Welt, in den verschiedensten Formen. Selbst wenn ein Land von sich behauptet, es sei frei von Korruption, weil es ein kommunistisches System eingeführt hat, so gibt es immer noch eine Art herrschende Klasse! Ein Land, indem wirklich jeder gleich viel (oder besser gesagt: gleich wenig) hat, kann nicht existieren, dafür sind die Menschen einfach zu verschieden. Die zunehmende Korrumpierung der Parlamente demokratischer Staaten lässt sich meiner Meinung nach nur auf einem Wege bremsen: Die repräsentative Demokratie muss durch direkte Demokratie ersetzt werden! In Deutschland würde das, vereinfacht gesagt, bedeuten, dass 83 Millionen Menschen und nicht ein paar Hundert lustlose Berufsbürokraten herrschen. Auf einen Schlag würden die Großkonzerne ihren Einfluss auf die Politik verlieren, denn so viele Millionen Menschen können sie nicht gleichzeitig mit Spenden und Beraterverträgen dazu „bewegen“, in ihrem Sinne Politik zu machen. Wie der großartige Milton Friedman einst sagte: „Der einzige Weg, um das Verhalten der Politiker zu ändern, ist, ihnen das Geld wegzunehmen.“ Leider wird das aber nicht ohne Weiteres funktionieren (Berufspolitiker werden sich schließlich nicht selbst arbeitslos machen). Ich werfe ihnen gar nicht vor, dass sie schlechte Menschen sind. Ich bin im Gegenteil davon überzeugt, dass die meisten unserer Mitmenschen – zumindest im Kern – gute, das heißt gerechte und anständige Menschen sind. Allerdings sind sie auch „nur“ Menschen, das heißt, sie machen Fehler und sie sind bestechlich. Jeder Mensch ist von Natur aus bestechlich und sollte er ihnen etwas anderes erzählen, dann ist er ganz besonders bestechlich. Stellen Sie sich vor, Sie sind Abgeordneter und können bei einer potenziellen Gesetzesänderung mit Ja oder Nein abstimmen. Eigentlich sind Sie gegen die Gesetzesänderung, weil Sie wissen, dass große Konzerne dann neue Möglichkeiten haben, ihre Steuern zu „gestalten“, wie sie es nennen. Sie würden als eigentlich lieber für Nein stimmen. Das Problem: Seit Wochen werden Sie von mehreren Lobbyisten genervt, die Sie nicht nur mit Worten, sondern nun auch mit Barem umgarnen. Es stehen 10.000 Euro im Raum. Da sowieso niemand genau nachvollziehen kann, warum Sie entgegen anderer Erwartungen für Ja stimmen werden, nehmen Sie das Angebot schließlich an. Sie haben ja eine Familie zu versorgen und für das Alter vorsorgen würden Sie auch schon mal gerne… Daher ist die Basisdemokratie das einzig funktionierende Gegengift für diese Krise!

Glück ist demokratisch – der Rhythmus des Lebens – Gleichstellung ist ungerecht 

„Jeder Erfolg ist eine Kombination aus Talent, harter Arbeit und Glück. Jedoch ist es eine Form des Talents, eine wohl ausgeprägte Arbeitsbereitschaft zu haben und ob man mit Talent geboren wird, hängt vom Glück ab.“ – Jakob Reidick, deutscher Autor und Investor

Schauen wir uns die moderne Welt an, so sehen wir Ungleichheiten. Viele Ungleichheiten. Lassen wir uns Karl-Heinz mit Frédéric vergleichen. Karl-Heinz ist Ende 70. Er hat mehr als 55 Jahre gearbeitet und zwar im (anstrengendem) Untertagebau. Er bekommt zwar eine Rente, allerdings ist es für ihn eher ein Auskommen als ein Einkommen. Karl-Heinz hat tief im Inneren schon seit er denken kann den Wunsch verspürt, einmal mehr Geld zu besitzen als jeder andere aus seinem Familien- und Freundeskreis. Frédéric ist so jemand. Frédéric kennt Karl-Heinz nicht und würde ihn bestimmt auch nicht gerne kennen lernen wollen, denn er ist ein hochnäsiges Mitglied der Pariser Oberschicht und wohnt in Neuilly-sur-Seine. Würde er Karl-Heinz dort in einer der vielen Pâtisserien treffen, so würde er mit Sicherheit einen Kulturschock erleiden und etwas laut C’est quel genre de patate allemande ? („Was für eine deutsche Kartoffel ist der denn?“) murmeln. Frédéric ist etwa im selben Alter wie Karl-Heinz, allerdings sieht er mindestens 15 Jahre jünger und auf den ersten Blick erkennt man auch, dass dieser besonders eitle Pariser ein prall gefülltes Konto hat. Karl-Heinz hat dagegen praktisch gar keine Ersparnisse. Warum ist dem so? Frédéric hatte nie einen besser bezahlten Beruf als Karl-Heinz. Er startete als Zeitungsjunge und danach absolvierte er eine Ausbildung im Handwerk. Eines Tages bekam der Betrieb, für den er arbeitete, einen Renovierungsauftrag in dem todschicken Pariser Vorort, in dem er heute selbst lebt: Neuilly-sur-Seine. In der Mittagspause las er Tageszeitung (er machte dies sonst nie), weil es ihm der Besitzer der in die Jahre gekommenen Villa, ein gewisser Emannuel, anbot. Aus Höflichkeit lehnte er nicht ab und blätterte durch die Seiten. Er schlug den Wirtschaftsteil auf, für Politik hatte er sich noch nie interessiert – in jungen Jahren erst recht nicht. Zum ersten mal in seinem Leben las er etwas über die Bourse de Paris. Er wusste nichts über Wertpapiere, doch es klang irgendwie interessant und da die Zeitung behauptete, mit Aktien können man Geld verdienen, ging er nach der Arbeit ausnahmsweise nicht in die Kneipe, sondern in die Bibliothek. Er war ein langsamer Leser und legte das Buch daher nach den ersten 20 Seiten weg, doch er wusste nun in etwa, was Aktien sind und entschied sich, die Hälfte seines Lohnes von nun an zu investieren. Den Rest seines Geldes gab er weiterhin für Alkohol, Zigaretten, die kleine Wohnung und Essen aus. Er investierte an Anfang der 1970er Jahre konsequent und über Jahrzehnte hinweg in Aktien großer französischer Unternehmen. Währenddessen gab Karl-Heinz sein Geld zwar auch für Alkohol und (billige) Zigaretten aus, doch er stieß nie auf den Wirtschaftsteil einer Zeitung. Das, was am Monatsende übrig blieb, verpulverte er im örtlichen Kasino, in der Hoffnung, irgendwann mit einem Koffer voller Geld die Spielbank zu verlassen. Allerdings traf dieser Fall nie ein. Frédéric ging mit 10 Millionen Francs auf dem Konto in Rente, Karl-Heinz mit 0 Mark in Rente. Wie war das möglich? Ohne wirklich zu wissen, was er tat, investierte Frédéric von 1973 bis 2007 (seinem Renteneintrittsalter) Monat für Monat große Teile seines Geldes in Aktien. Er machte insgesamt eine Rendite von 1.600 Prozent. Er versechzehnfachte also seine Ersparnisse, während Karl-Heinz jeden einzelnen Abend seinen Lohn verzockte. Frédéric hatte enormes Glück, denn ohne Emmanuel wäre er niemals mit der Börse und Aktien in Berührung gekommen. Er hatte auch Glück, dass er ein Jahr vor einem der größten Marktcrashs aller Zeiten 2008 alles verkaufte. Karl-Heinz hatte Pech, denn in seinem Leben gab es keinen Emmanuel. Er lernte nie etwas über Wertpapiere, investierte nicht eine Mark und schaffte es nie in die Oberschicht. 

Dass der Verlauf unseres Lebens stärker vom Zufall abhängt, als wir es wahrhaben möchten, bringt uns Nassim Taleb in seiner Buchserie Incerto bei. Glück und Zufall und Pech und Zufall sind von Situation zu Situation dasselbe. Wenn wir einen bestimmten Zufall subjektiv als etwas positives wahrnehmen, dann ist es Glück und wenn für ein zufälliges Ereignis als negativ einstufen, weil es uns beispielsweise (unnötigerweise) Geld kostet, dann nennen wir es Pech. Glück und Pech sind Wertungen des Zufalls. Da beide aber eben eindeutig und immer zufällig auftreten, sind sie demokratisch. Wenn ein Schmetterling in Indien mit den Flügeln schlägt und dadurch Wirbelstürme in New York auslöst (Chaostheoretiker glauben daran), dann kann niemand etwas für die Katastrophe. Wenn ein abgestürztes Flugzeug in Emmanuels frisch renovierte Villa in Neuilly-sur-Sein gestürzt wäre, während Frédéric und seine Kollegen auf dem Dach gearbeitet hatten, dann hätte sie einen frühen Tod erlitten und Frédéric hätte als alter Knacker Karl-Heinz niemals als deutsche Kartoffel bezeichnen können. Doch dieses Pech blieb Frédéric erspart. 

Lassen wir uns nun etwas philosophieren. Oftmals spricht man vom „Rhythmus des Lebens“, von Hochs und Tiefs. Viele stellen sich den Verlauf des Lebens wie eine Herzschlag-Kurve vor – Höhepunkte folgen auf Tiefpunkte und dazwischen gibt es ruhigere Phasen. Diese Vorstellung geht allerdings von einem gleichmäßigen Verlauf unseres Lebens aus, da unser Herz schließlich gleichmäßig schlägt und gleichmäßig Blut durch unseren Körper pumpt. Würde es dies nicht tun, würden Sie und ich in wenigen Augenblicken umkippen und vor unseren Schöpfer treten. Unser Leben verläuft allerdings nicht in einem vorhersehbaren Muster wie unser Herzschlag, sondern es verläuft sehr ungleichmäßig. Kurze Glückssträhnen können auf lange Pechsträhnen folgen und umgekehrt. Auch kann jahrelang nichts sonderlich Interessantes in ihrem Leben passieren und dann auf einmal werden Sie von einem Tag auf den anderen sehr, sehr erfolgreich. Wir müssen uns von dem Glauben der Regelmäßigkeit verabschieden, insbesondere aber vom Glauben an die Vorhersagbarkeit und Berechenbarkeit. Klar ist, dass jeder von uns einige Male im Leben Glück und einige Male im Leben Pech haben wird, allerdings können wir nicht wissen, wann es uns erwischen wird. Wir können es auch nicht beeinflussen. Wir sollten auch nicht darauf spekulieren, zu einem bestimmten Zeitpunkt besonders viel Glück zu haben. Allerdings können wir unser Glück genießen, wenn es eintritt und währenddessen eine gute Vorsorge für unglücklichere Zeiten treffen. Ziel sollte es sein, dass wir uns möglichst nie vom Zufall narren lassen, erst recht nicht bei wichtigen Dingen wie dem  Vermögensaufbau. 

„Entschuldigen Sie, aber dazu habe ich keine Meinung“

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen Freitag abends auf dem Sofa und schauen Fernsehen. Sie haben sich schon seit Montag auf Ihre Lieblingstalkshow gefreut. Geladen sind ein Professor für Geschichte, eine Wirtschaftswissenschaftlerin, ein Politiker im Ruhestand und eine Schauspielerin. Es geht um den Wert, den Deutschland beim Gini-Koeffizienten ausweist, also um die Vermögensgleichheit oder besser gesagt: Vermögensungleichheit. Nach einiger Zeit fragt der Moderator die Gäste der Reihe nach, ob sie glauben, dass die Vermögensgleichheit in einem sozialistischen oder gar kommunistischen System höher wäre, als in einem kapitalistischen Wirtschaftssystem, oder nicht. Alle Gäste antworten, außer die Schauspielerin. Sie sagt, dass sie dazu keine Meinung hätte. Der Moderator guckt sie für einen Moment leicht erschrocken an und fährt fort. 

In vielen Fällen ist es gut, zu etwas keine Meinung zu haben, insbesondere dann, wenn man zu wenig über das Thema weiß, zu dem man seine Meinung äußern soll. Ich habe auch zu einigen Themen schlichtweg keine Meinung, zum Beispiel zum ewigen Israel-Palästina-Konflikt oder zur globalen Erwärmung. Leider ist es bekanntermaßen aber so, dass gerade zu diesen Themen praktisch jeder eine (eindeutige) Meinung hat und sich nicht zu schade ist, diese auch zu äußern, obwohl er oder sie viel zu wenig Hintergrundinformationen hat. Für die meisten gilt daher, dass sie viel Meinung, aber wenig Ahnung haben und das ist ein größeres Problem, als Sie denken.

Es gibt viele Ursachen für das daraus resultierende Problem, unter anderem unsere menschliche Urangst, aus der Gesellschaft ausgeschlossen zu werden, aber auch die Mainstream-Medien, die ohne jede Frage immer mehr Haltungsjournalismus als neutrale, das heißt wertfreie Berichterstattung betreiben. Insgesamt haben die meisten Menschen das kritische und vor allem selbstständige Denken verlernt und übernehmen anstatt dessen einfach die allgemeinen Floskeln, um „ja nichts falsch zu machen“ und dazuzugehören. In der Zeit, in der wir leben, ist das die einfachste Art und Weise, als normal zu gelten und das wollen schließlich die meisten. Nur die wenigsten haben das erkennt und wollen gerade deshalb nicht dazugehören. Ich gehöre zu dieser Gruppe. 

Die Gefährlichkeit des Generalisierens und Pauschalisierens  

Hüten Sie sich vor Menschen, die pauschalisieren und generalisieren! Zu oft hören wir Menschen sagen, dass alle Angehörigen einer bestimmten religiösen oder ethnischen Gemeinschaft beziehungsweise einer bestimmten Nationalität ganz bestimmte Eigenschaften hätten. Doch solche Pauschalurteile sind immer, wirklich immer, falsch. Und gefährlich. Nationalsozialisten wie Adolf Hitler behaupteten, dass jeder Jude böswillige Absichten hätte und die Deutschen bloß zu seinem eigenen Vorteil zu manipulieren versuche. Diese Behauptung ist natürlich absolut falsch, erst recht aufgrund der Generalisierung. Unzählige Sozialisten und Kommunisten haben ein Pauschalurteil gegenüber Reichen parat, das in etwa so lautet: „Reiche sind nur reich, weil sie andere Menschen betrogen und belogen haben. Sie kümmert es nicht, wie es anderen Menschen geht. Alle Reichen sind Egoisten!„. Falsch, natürlich. Aktuell ist es auch im Trend, jeden Kritiker politischer Maßnahmen gegen die Verbreitung einer gewissen Krankheit generell in eine „Schublade“ zu stecken, mit anderen Worten, zu framen. So werden Menschen, die staatliche Handlungen infrage stellen, in Windeseile zu Antidemokraten und Staatsfeinden deklariert. Natürlich ist auch diese Generalisierung grob falsch. Aber warum eigentlich? Nun, die Pauschalisierer vergessen, dass auch in Krisenzeiten noch Individualität besteht. Jeder Mensch ist anders und das ist auch gut so. Es gibt viele Menschen mit ähnlichen Meinungen, aber nur sehr wenige mit wirklich (exakt) den gleichen Meinungen! Kapitalismusgegner gibt es sowohl bei der politischen Rechten als auch bei der politischen Linken, Antisemiten gibt es genauso parteiübergreifend beziehungsweise unabhängig der gesellschaftlichen Stellung. Im Folgenden möchte ich aktuelle Beispiele für Pauschalisierungsfehler auflisten: „Jeder Moslem ist Feind der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und interessiert sich nicht für die westlichen Werte und Normen.“; „Jeder, der die Regierung kritisiert, ist ein Spinner und Sozialschädling.“; „Jeder Millionär ist nur durch das Ausnutzen Anderer zu seinem Vermögen gekommen.“ Wozu das Generalisieren und Pauschalisieren im schlimmsten Fall führen kann, lehrt uns die Geschichte. Im Dritten Reich fing alles mit einer Spaltung der Gesellschaft an, die durch Pauschalurteile und Generalverdachte gegenüber den Juden befeuert wurde. Das schreckliche Resultat kennen wir alle zur Genüge. Daher wiederhole ich: Hüten Sie sich vor Menschen, die pauschalisieren und generalisieren!

Über das heutige „Bildungsbürgertum“ und die Verunstaltung des Querdenkerbegriffes

„Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt. Die Wahrheit steht von alleine aufrecht.“ – Thomas Jefferson, 3. Präsident der Vereinigten Staaten

„Lügen können Kriege in Bewegung setzen, Wahrheiten hingegen können ganze Armeen aufhalten.“ – Otto von Bismarck, ehemaliger Ministerpräsident von Preußen

Betrachtet man diejenigen, die sich dieser Tage zum Bildungsbürgertum zählen, genauer, so fällt einem Erschreckendes auf. Mit dem klassischen Bildungsbürgertum (lesen, denken, debattieren, kritisieren) haben diese selbstgefälligen Gestalten nichts zu tun. Kaum einer von ihnen liest überhaupt noch Bücher oder Essays, kaum einer von ihnen denkt überhaupt noch bewusst über das nach, was er meint, zu wissen, kaum einer von ihnen denkt überhaupt noch in irgendeiner Form und erst recht hinterfragt niemand mehr von ihnen etwas, das als Wahrheit deklariert wird. Etwas, von dem die meisten denken, dass es stimmen muss, ist nicht unbedingt die Wahrheit. Eigentlich kennt niemand die Wahrheit, doch es gibt mit Sicherheit Menschen, die ihr nahekommen und andere Menschen, die mit ihrem Wissen von ihr weit, sehr weit entfernt sind. Lassen wir uns nun die heutigen sogenannten Bildungsbürger genauer unter die Lupe nehmen. Um es so eindeutig wie möglich zu machen, beschränke ich mich auf Deutsche, die denken, sie seien äußerst gebildet, es in Wirklichkeit aber ganz bestimmt nicht sind. Wie ich ausführte, sind diese Personen lesefaul, dafür verfolgen sie dennoch jede Schlagzeile und jede Nachrichtensendung. Sie saugen diese Informationen regelrecht in sich auf. Das Problem: Sie kommen gar nicht mehr auf den Gedanken, das Gesagte in irgendeiner Form kritisch zu hinterfragen! Das Gesagte ist ihr Gesetz. Das Gesagte ist ihre Hymne. Das Gesagte ist … ihr Wissen. Verstehen Sie mich nicht falsch: Nicht jeder ist so und nicht jede News ist fake. Doch was hat das Nachplappern von Leitartikeln aus Leitmedien (oder das Nachplappern von Leitsätzen von Leitpolitikern) mit Denken zu tun oder damit, dass man gebildet ist? Denken ist die Fähigkeit, mit dem Verstand zu arbeiten und zu überlegen. Außerdem: Seriöses Wissen haben die Nachrichten noch nie transportiert und damit meine ich noch nicht mal, dass Schlagzeilen und Artikel inhaltlich falsch oder absichtlich irreführend wären, sondern damit meine ich, dass man sein Wissen nicht aus diesen Quellen ziehen sollte. Nachrichten sind schnelllebig, vergänglich, schlecht recherchiert und sogar irrelevant. Was bringt es jemandem zu wissen, wo der letzte Terroranschlag war, was bringt es jemandem zu wissen, welcher Politiker gestern Nacht gestorben ist, was bringt es jemandem zu wissen, welche Meinung irgendein überbezahlter Bürokrat zu irgendeinem angeblich wichtigen Thema hat, was bringt es jemandem zu wissen, ob es einen Flugzeugabsturz gab. Die kurze und eindeutige Antwort: nichts! All das ist unnützes Wissen, das niemanden weiterbringt. Qualitatives Wissen findet man praktisch ausschließlich in Büchern. Informationen in Büchern sind gut recherchiert und in der Regel relevant. Und wer ein Buch liest, der kommt viel schneller zum Denken. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit Denkern. Nachdenker und Querdenker sind eine vom Aussterben bedrohte „Rasse“. Im wahrsten Sinne des Wortes sind sie bedroht. Es wird nicht mehr gerne gesehen, sogenannte „Wahrheiten“ oder „Fakten“ infrage zu stellen. Stattdessen kriegen Kritiker ordentlichen Gegenwind. Und von wem? Natürlich: von unseren Lieblings-„Bildungsbürgern“. Erst wollen diese mündigen Bürger die Nach- und Querdenker belehren (mit ihrem „Wissen“); gelingt das nicht, fangen sie an zu diffamieren. Schuld sind Medien und Politik, die die Einzigen, die wirklich noch nachdenken und sich ihnen entgegensetzen, ebenfalls diffamieren. Aber wir erinnern uns: Was der Politiker oder Nachrichtensprecher sagt, ist für die ach so Gebildeten Gesetz. Diese Einstellung ist naiv, infantil, gefährlich. Naiv, weil es keine logische Begründung dafür gibt, warum Medien und Politik (immer) die Wahrheit sagen sollten, infantil, weil kleine Kinder mindestens bis zur Pubertät genauso handeln wie die „Bildungsbürger“ (sie übernehmen die Perspektiven ihrer Eltern, ohne diese infrage zu stellen) und gefährlich, weil so ein riesiger Mob scheingebildeter, fehlgeleiteter und anderen Meinungen gänzlich verschlossener Menschen entsteht. Dieser Mob wird leider immer größer, unter anderem, weil es bequemer ist, andere Meinungen und Gedanken (insbesondere Mainstream-Meinungen und -Gedanken) zu übernehmen, anstatt selbst zu denken. Auch ist dieses System äußerst robust. In Deutschland werden wir alle dazu genötigt, einen öffentlichen Rundfunk zu finanzieren, der als seriös gilt. Das dieser Rundfunk jedoch oft parteiisch berichtet und als einzige Quelle bei Weitem nicht ausreicht, um vernünftig informiert zu sein, wird verschwiegen. 

Off-Topic: Asymmetrie im Alltag? Unterschätzt! 

Desto länger ich über die Asymmetrie nachdenke, desto klarer wird mir, dass diese maßlos unterschätzt wird; auf allen Ebenen. Asymmetrie ist als Gegenteil von Symmetrie schnell definiert, doch niemand scheint wirklich über sie nachzudenken. Fangen wir mit dem Privatleben an. Hier findet sich Asymmetrie an vielen Ecken. Beispiele für negative Asymmetrie sind beispielsweise Rauchen, Drogenkonsum, Netflix, Fastfood und Glücksspiel. Wer raucht, Drogen nimmt, Netflix schaut, Burger und Pommes isst oder regelmäßig das Online-Casinos besucht, der verliert vieles und gewinnt nichts. Es ist mehr als offensichtlich (und logisch), dass Rauchen und Drogen Menschen physisch und psychisch krank machen, dass das Konsumieren von Netflix-Serien Menschen ihre Zeit und Konzentration raubt, dass Burger und Pommes Menschen vielleicht sättigen aber langfristig krank machen und dass die Bank immer gewinnt. (Auch, wenn man denkt, man hätte eine niemals endende Glückssträhne.) Dennoch muss man für diese Schädigung auch noch Geld bezahlen. Es gibt rational betrachtet fast nichts Dümmeres. Doch zum Glück gibt es positive Asymmetrien, von denen wir Gebrauch machen können. Zu den positiv-asymmetrischen Dingen zählen Sport, eine gesunde Ernährung, das Lesen von (guten) Büchern und Investitionen in unsere Weiterbildung und Altersvorsorge. Wer regelmäßig Sport treibt, wird u. a. durch Gesundheit belohnt, muss dafür aber nichts bezahlen; wer viele gute Bücher liest, der wird langfristig nur davon profitieren (obwohl er natürlich erst einmal Geld ausgeben muss).

 

Hören Sie nicht auf Menschen, die weniger haben, als Sie, oder: Hören Sie nicht auf Menschen, die nicht das haben, was Sie wollen (coming soon) 

 

 

 

Über die Grausamkeit des Kommunismus (coming soon)

 

 

 

Meine Inspiratoren: Nassim Taleb, Jordan Peterson, Ludwig von Mises, Friedrich August von Hayek, Karl Popper, Friedrich Nietzsche, Marc Aurel, Aristoteles. 

 

 

 

 

 

 

 

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1. Begriffsbestimmungen

Die Datenschutzerklärung der Jakob Reidick beruht auf den Begrifflichkeiten, die durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber beim Erlass der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) verwendet wurden. Unsere Datenschutzerklärung soll sowohl für die Öffentlichkeit als auch für unsere Kunden und Geschäftspartner einfach lesbar und verständlich sein. Um dies zu gewährleisten, möchten wir vorab die verwendeten Begrifflichkeiten erläutern.

Wir verwenden in dieser Datenschutzerklärung unter anderem die folgenden Begriffe:

  • a)    personenbezogene Daten

    Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen. Als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind, identifiziert werden kann.

  • b)    betroffene Person

    Betroffene Person ist jede identifizierte oder identifizierbare natürliche Person, deren personenbezogene Daten von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen verarbeitet werden.

  • c)    Verarbeitung

    Verarbeitung ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten wie das Erheben, das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch Übermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, den Abgleich oder die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung.

  • d)    Einschränkung der Verarbeitung

    Einschränkung der Verarbeitung ist die Markierung gespeicherter personenbezogener Daten mit dem Ziel, ihre künftige Verarbeitung einzuschränken.

  • e)    Profiling

    Profiling ist jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere, um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftlicher Lage, Gesundheit, persönlicher Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen.

  • f)     Pseudonymisierung

    Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, auf welche die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.

  • g)    Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher

    Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher ist die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Sind die Zwecke und Mittel dieser Verarbeitung durch das Unionsrecht oder das Recht der Mitgliedstaaten vorgegeben, so kann der Verantwortliche beziehungsweise können die bestimmten Kriterien seiner Benennung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten vorgesehen werden.

  • h)    Auftragsverarbeiter

    Auftragsverarbeiter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.

  • i)      Empfänger

    Empfänger ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, der personenbezogene Daten offengelegt werden, unabhängig davon, ob es sich bei ihr um einen Dritten handelt oder nicht. Behörden, die im Rahmen eines bestimmten Untersuchungsauftrags nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten möglicherweise personenbezogene Daten erhalten, gelten jedoch nicht als Empfänger.

  • j)      Dritter

    Dritter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle außer der betroffenen Person, dem Verantwortlichen, dem Auftragsverarbeiter und den Personen, die unter der unmittelbaren Verantwortung des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters befugt sind, die personenbezogenen Daten zu verarbeiten.

  • k)    Einwilligung

    Einwilligung ist jede von der betroffenen Person freiwillig für den bestimmten Fall in informierter Weise und unmissverständlich abgegebene Willensbekundung in Form einer Erklärung oder einer sonstigen eindeutigen bestätigenden Handlung, mit der die betroffene Person zu verstehen gibt, dass sie mit der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten einverstanden ist.

2. Name und Anschrift des für die Verarbeitung Verantwortlichen

Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung, sonstiger in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union geltenden Datenschutzgesetze und anderer Bestimmungen mit datenschutzrechtlichem Charakter ist die:

Jakob Reidick

Küstrinweg 24

48147 Münster

Deutschland

Tel.: 01775281520

E-Mail: jakob.reidick@gmail.com

Website: www.jakob-reidick.com

3. Cookies

Die Internetseiten der Jakob Reidick verwenden Cookies. Cookies sind Textdateien, welche über einen Internetbrowser auf einem Computersystem abgelegt und gespeichert werden.

Zahlreiche Internetseiten und Server verwenden Cookies. Viele Cookies enthalten eine sogenannte Cookie-ID. Eine Cookie-ID ist eine eindeutige Kennung des Cookies. Sie besteht aus einer Zeichenfolge, durch welche Internetseiten und Server dem konkreten Internetbrowser zugeordnet werden können, in dem das Cookie gespeichert wurde. Dies ermöglicht es den besuchten Internetseiten und Servern, den individuellen Browser der betroffenen Person von anderen Internetbrowsern, die andere Cookies enthalten, zu unterscheiden. Ein bestimmter Internetbrowser kann über die eindeutige Cookie-ID wiedererkannt und identifiziert werden.

Durch den Einsatz von Cookies kann die Jakob Reidick den Nutzern dieser Internetseite nutzerfreundlichere Services bereitstellen, die ohne die Cookie-Setzung nicht möglich wären.

Mittels eines Cookies können die Informationen und Angebote auf unserer Internetseite im Sinne des Benutzers optimiert werden. Cookies ermöglichen uns, wie bereits erwähnt, die Benutzer unserer Internetseite wiederzuerkennen. Zweck dieser Wiedererkennung ist es, den Nutzern die Verwendung unserer Internetseite zu erleichtern. Der Benutzer einer Internetseite, die Cookies verwendet, muss beispielsweise nicht bei jedem Besuch der Internetseite erneut seine Zugangsdaten eingeben, weil dies von der Internetseite und dem auf dem Computersystem des Benutzers abgelegten Cookie übernommen wird. Ein weiteres Beispiel ist das Cookie eines Warenkorbes im Online-Shop. Der Online-Shop merkt sich die Artikel, die ein Kunde in den virtuellen Warenkorb gelegt hat, über ein Cookie.

Die betroffene Person kann die Setzung von Cookies durch unsere Internetseite jederzeit mittels einer entsprechenden Einstellung des genutzten Internetbrowsers verhindern und damit der Setzung von Cookies dauerhaft widersprechen. Ferner können bereits gesetzte Cookies jederzeit über einen Internetbrowser oder andere Softwareprogramme gelöscht werden. Dies ist in allen gängigen Internetbrowsern möglich. Deaktiviert die betroffene Person die Setzung von Cookies in dem genutzten Internetbrowser, sind unter Umständen nicht alle Funktionen unserer Internetseite vollumfänglich nutzbar.

4. Erfassung von allgemeinen Daten und Informationen

Die Internetseite der Jakob Reidick erfasst mit jedem Aufruf der Internetseite durch eine betroffene Person oder ein automatisiertes System eine Reihe von allgemeinen Daten und Informationen. Diese allgemeinen Daten und Informationen werden in den Logfiles des Servers gespeichert. Erfasst werden können die (1) verwendeten Browsertypen und Versionen, (2) das vom zugreifenden System verwendete Betriebssystem, (3) die Internetseite, von welcher ein zugreifendes System auf unsere Internetseite gelangt (sogenannte Referrer), (4) die Unterwebseiten, welche über ein zugreifendes System auf unserer Internetseite angesteuert werden, (5) das Datum und die Uhrzeit eines Zugriffs auf die Internetseite, (6) eine Internet-Protokoll-Adresse (IP-Adresse), (7) der Internet-Service-Provider des zugreifenden Systems und (8) sonstige ähnliche Daten und Informationen, die der Gefahrenabwehr im Falle von Angriffen auf unsere informationstechnologischen Systeme dienen.

Bei der Nutzung dieser allgemeinen Daten und Informationen zieht die Jakob Reidick keine Rückschlüsse auf die betroffene Person. Diese Informationen werden vielmehr benötigt, um (1) die Inhalte unserer Internetseite korrekt auszuliefern, (2) die Inhalte unserer Internetseite sowie die Werbung für diese zu optimieren, (3) die dauerhafte Funktionsfähigkeit unserer informationstechnologischen Systeme und der Technik unserer Internetseite zu gewährleisten sowie (4) um Strafverfolgungsbehörden im Falle eines Cyberangriffes die zur Strafverfolgung notwendigen Informationen bereitzustellen. Diese anonym erhobenen Daten und Informationen werden durch die Jakob Reidick daher einerseits statistisch und ferner mit dem Ziel ausgewertet, den Datenschutz und die Datensicherheit in unserem Unternehmen zu erhöhen, um letztlich ein optimales Schutzniveau für die von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Die anonymen Daten der Server-Logfiles werden getrennt von allen durch eine betroffene Person angegebenen personenbezogenen Daten gespeichert.

5. Kommentarfunktion im Blog auf der Internetseite

Die Jakob Reidick bietet den Nutzern auf einem Blog, der sich auf der Internetseite des für die Verarbeitung Verantwortlichen befindet, die Möglichkeit, individuelle Kommentare zu einzelnen Blog-Beiträgen zu hinterlassen. Ein Blog ist ein auf einer Internetseite geführtes, in der Regel öffentlich einsehbares Portal, in welchem eine oder mehrere Personen, die Blogger oder Web-Blogger genannt werden, Artikel posten oder Gedanken in sogenannten Blogposts niederschreiben können. Die Blogposts können in der Regel von Dritten kommentiert werden.

Hinterlässt eine betroffene Person einen Kommentar in dem auf dieser Internetseite veröffentlichten Blog, werden neben den von der betroffenen Person hinterlassenen Kommentaren auch Angaben zum Zeitpunkt der Kommentareingabe sowie zu dem von der betroffenen Person gewählten Nutzernamen (Pseudonym) gespeichert und veröffentlicht. Ferner wird die vom Internet-Service-Provider (ISP) der betroffenen Person vergebene IP-Adresse mitprotokolliert. Diese Speicherung der IP-Adresse erfolgt aus Sicherheitsgründen und für den Fall, dass die betroffene Person durch einen abgegebenen Kommentar die Rechte Dritter verletzt oder rechtswidrige Inhalte postet. Die Speicherung dieser personenbezogenen Daten erfolgt daher im eigenen Interesse des für die Verarbeitung Verantwortlichen, damit sich dieser im Falle einer Rechtsverletzung gegebenenfalls exkulpieren könnte. Es erfolgt keine Weitergabe dieser erhobenen personenbezogenen Daten an Dritte, sofern eine solche Weitergabe nicht gesetzlich vorgeschrieben ist oder der Rechtsverteidigung des für die Verarbeitung Verantwortlichen dient.

6. Routinemäßige Löschung und Sperrung von personenbezogenen Daten

Der für die Verarbeitung Verantwortliche verarbeitet und speichert personenbezogene Daten der betroffenen Person nur für den Zeitraum, der zur Erreichung des Speicherungszwecks erforderlich ist oder sofern dies durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einen anderen Gesetzgeber in Gesetzen oder Vorschriften, welchen der für die Verarbeitung Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde.

Entfällt der Speicherungszweck oder läuft eine vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einem anderen zuständigen Gesetzgeber vorgeschriebene Speicherfrist ab, werden die personenbezogenen Daten routinemäßig und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gesperrt oder gelöscht.

7. Rechte der betroffenen Person

  • a)    Recht auf Bestätigung

    Jede betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber eingeräumte Recht, von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden. Möchte eine betroffene Person dieses Bestätigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • b)    Recht auf Auskunft

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, jederzeit von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen unentgeltliche Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten personenbezogenen Daten und eine Kopie dieser Auskunft zu erhalten. Ferner hat der Europäische Richtlinien- und Verordnungsgeber der betroffenen Person Auskunft über folgende Informationen zugestanden:

    • die Verarbeitungszwecke
    • die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden
    • die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen
    • falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer
    • das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung
    • das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde
    • wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden: Alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten
    • das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Artikel 22 Abs.1 und 4 DS-GVO und — zumindest in diesen Fällen — aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person

    Ferner steht der betroffenen Person ein Auskunftsrecht darüber zu, ob personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt wurden. Sofern dies der Fall ist, so steht der betroffenen Person im Übrigen das Recht zu, Auskunft über die geeigneten Garantien im Zusammenhang mit der Übermittlung zu erhalten.

    Möchte eine betroffene Person dieses Auskunftsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • c)    Recht auf Berichtigung

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die unverzügliche Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Ferner steht der betroffenen Person das Recht zu, unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten — auch mittels einer ergänzenden Erklärung — zu verlangen.

    Möchte eine betroffene Person dieses Berichtigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • d)    Recht auf Löschung (Recht auf Vergessen werden)

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass die sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft und soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist:

    • Die personenbezogenen Daten wurden für solche Zwecke erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet, für welche sie nicht mehr notwendig sind.
    • Die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
    • Die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein, und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
    • Die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
    • Die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
    • Die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DS-GVO erhoben.

    Sofern einer der oben genannten Gründe zutrifft und eine betroffene Person die Löschung von personenbezogenen Daten, die bei der Jakob Reidick gespeichert sind, veranlassen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der Jakob Reidick wird veranlassen, dass dem Löschverlangen unverzüglich nachgekommen wird.

    Wurden die personenbezogenen Daten von der Jakob Reidick öffentlich gemacht und ist unser Unternehmen als Verantwortlicher gemäß Art. 17 Abs. 1 DS-GVO zur Löschung der personenbezogenen Daten verpflichtet, so trifft die Jakob Reidick unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche, welche die veröffentlichten personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber in Kenntnis zu setzen, dass die betroffene Person von diesen anderen für die Datenverarbeitung Verantwortlichen die Löschung sämtlicher Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hat, soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist. Der Mitarbeiter der Jakob Reidick wird im Einzelfall das Notwendige veranlassen.

  • e)    Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:

    • Die Richtigkeit der personenbezogenen Daten wird von der betroffenen Person bestritten, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen.
    • Die Verarbeitung ist unrechtmäßig, die betroffene Person lehnt die Löschung der personenbezogenen Daten ab und verlangt stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten.
    • Der Verantwortliche benötigt die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger, die betroffene Person benötigt sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
    • Die betroffene Person hat Widerspruch gegen die Verarbeitung gem. Art. 21 Abs. 1 DS-GVO eingelegt und es steht noch nicht fest, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.

    Sofern eine der oben genannten Voraussetzungen gegeben ist und eine betroffene Person die Einschränkung von personenbezogenen Daten, die bei der Jakob Reidick gespeichert sind, verlangen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der Jakob Reidick wird die Einschränkung der Verarbeitung veranlassen.

  • f)     Recht auf Datenübertragbarkeit

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die sie betreffenden personenbezogenen Daten, welche durch die betroffene Person einem Verantwortlichen bereitgestellt wurden, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Sie hat außerdem das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern die Verarbeitung auf der Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DS-GVO beruht und die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt, sofern die Verarbeitung nicht für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, welche dem Verantwortlichen übertragen wurde.

    Ferner hat die betroffene Person bei der Ausübung ihres Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 Abs. 1 DS-GVO das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen an einen anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist und sofern hiervon nicht die Rechte und Freiheiten anderer Personen beeinträchtigt werden.

    Zur Geltendmachung des Rechts auf Datenübertragbarkeit kann sich die betroffene Person jederzeit an einen Mitarbeiter der Jakob Reidick wenden.

  • g)    Recht auf Widerspruch

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 Buchstaben e oder f DS-GVO erfolgt, Widerspruch einzulegen. Dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.

    Die Jakob Reidick verarbeitet die personenbezogenen Daten im Falle des Widerspruchs nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die den Interessen, Rechten und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

    Verarbeitet die Jakob Reidick personenbezogene Daten, um Direktwerbung zu betreiben, so hat die betroffene Person das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen. Dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht die betroffene Person gegenüber der Jakob Reidick der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so wird die Jakob Reidick die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeiten.

    Zudem hat die betroffene Person das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die sie betreffende Verarbeitung personenbezogener Daten, die bei der Jakob Reidick zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken gemäß Art. 89 Abs. 1 DS-GVO erfolgen, Widerspruch einzulegen, es sei denn, eine solche Verarbeitung ist zur Erfüllung einer im öffentlichen Interesse liegenden Aufgabe erforderlich.

    Zur Ausübung des Rechts auf Widerspruch kann sich die betroffene Person direkt an jeden Mitarbeiter der Jakob Reidick oder einen anderen Mitarbeiter wenden. Der betroffenen Person steht es ferner frei, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft, ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG, ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.

  • h)    Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall einschließlich Profiling

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung — einschließlich Profiling — beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihr gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt, sofern die Entscheidung (1) nicht für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich ist, oder (2) aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person enthalten oder (3) mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person erfolgt.

    Ist die Entscheidung (1) für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich oder (2) erfolgt sie mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person, trifft die Jakob Reidick angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen der betroffenen Person zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

    Möchte die betroffene Person Rechte mit Bezug auf automatisierte Entscheidungen geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • i)      Recht auf Widerruf einer datenschutzrechtlichen Einwilligung

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, eine Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten jederzeit zu widerrufen.

    Möchte die betroffene Person ihr Recht auf Widerruf einer Einwilligung geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

8. Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Funktionen des Amazon-Partnerprogramms

Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat als Teilnehmer des Amazon-Partnerprogramms auf dieser Internetseite Amazon-Komponenten integriert. Die Amazon-Komponenten wurden von Amazon mit dem Ziel konzipiert, Kunden über Werbeanzeigen auf unterschiedliche Internetseiten der Amazon-Gruppe, insbesondere auf Amazon.co.uk, Local.Amazon.co.uk, Amazon.de, BuyVIP.com, Amazon.fr, Amazon.it und Amazon.es. BuyVIP.com gegen Zahlung einer Provision zu vermitteln. Der für die Verarbeitung Verantwortliche kann durch die Nutzung der Amazon-Komponenten Werbeeinnahmen generieren.

Betreibergesellschaft dieser Amazon-Komponenten ist die Amazon EU S.à.r.l, 5 Rue Plaetis, L-2338 Luxembourg, Luxemburg.

Amazon setzt ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person. Was Cookies sind, wurde oben bereits erläutert. Durch jeden einzelnen Aufruf einer der Einzelseiten dieser Internetseite, die durch den für die Verarbeitung Verantwortlichen betrieben wird und auf welcher eine Amazon-Komponente integriert wurde, wird der Internetbrowser auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person automatisch durch die jeweilige Amazon-Komponente veranlasst, Daten zum Zwecke der Online-Werbung und der Abrechnung von Provisionen an Amazon zu übermitteln. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält Amazon Kenntnis über personenbezogene Daten, die Amazon dazu dienen, die Herkunft von bei Amazon eingehenden Bestellungen nachzuvollziehen und in der Folge eine Provisionsabrechnung zu ermöglichen. Amazon kann unter anderem nachvollziehen, dass die betroffene Person einen Partnerlink auf unserer Internetseite angeklickt hat.

Die betroffene Person kann die Setzung von Cookies durch unsere Internetseite, wie oben bereits dargestellt, jederzeit mittels einer entsprechenden Einstellung des genutzten Internetbrowsers verhindern und damit der Setzung von Cookies dauerhaft widersprechen. Eine solche Einstellung des genutzten Internetbrowsers würde auch verhindern, dass Amazon ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person setzt. Zudem können von Amazon bereits gesetzte Cookies jederzeit über einen Internetbrowser oder andere Softwareprogramme gelöscht werden.

Weitere Informationen und die geltenden Datenschutzbestimmungen von Amazon können unter https://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html?nodeId=3312401 abgerufen werden.

9. Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Google Analytics (mit Anonymisierungsfunktion)

Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite die Komponente Google Analytics (mit Anonymisierungsfunktion) integriert. Google Analytics ist ein Web-Analyse-Dienst. Web-Analyse ist die Erhebung, Sammlung und Auswertung von Daten über das Verhalten von Besuchern von Internetseiten. Ein Web-Analyse-Dienst erfasst unter anderem Daten darüber, von welcher Internetseite eine betroffene Person auf eine Internetseite gekommen ist (sogenannte Referrer), auf welche Unterseiten der Internetseite zugegriffen oder wie oft und für welche Verweildauer eine Unterseite betrachtet wurde. Eine Web-Analyse wird überwiegend zur Optimierung einer Internetseite und zur Kosten-Nutzen-Analyse von Internetwerbung eingesetzt.

Betreibergesellschaft der Google-Analytics-Komponente ist die Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin, D04 E5W5, Ireland.

Der für die Verarbeitung Verantwortliche verwendet für die Web-Analyse über Google Analytics den Zusatz „_gat._anonymizeIp“. Mittels dieses Zusatzes wird die IP-Adresse des Internetanschlusses der betroffenen Person von Google gekürzt und anonymisiert, wenn der Zugriff auf unsere Internetseiten aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder aus einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfolgt.

Der Zweck der Google-Analytics-Komponente ist die Analyse der Besucherströme auf unserer Internetseite. Google nutzt die gewonnenen Daten und Informationen unter anderem dazu, die Nutzung unserer Internetseite auszuwerten, um für uns Online-Reports, welche die Aktivitäten auf unseren Internetseiten aufzeigen, zusammenzustellen, und um weitere mit der Nutzung unserer Internetseite in Verbindung stehende Dienstleistungen zu erbringen.

Google Analytics setzt ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person. Was Cookies sind, wurde oben bereits erläutert. Mit Setzung des Cookies wird Google eine Analyse der Benutzung unserer Internetseite ermöglicht. Durch jeden Aufruf einer der Einzelseiten dieser Internetseite, die durch den für die Verarbeitung Verantwortlichen betrieben wird und auf welcher eine Google-Analytics-Komponente integriert wurde, wird der Internetbrowser auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person automatisch durch die jeweilige Google-Analytics-Komponente veranlasst, Daten zum Zwecke der Online-Analyse an Google zu übermitteln. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält Google Kenntnis über personenbezogene Daten, wie der IP-Adresse der betroffenen Person, die Google unter anderem dazu dienen, die Herkunft der Besucher und Klicks nachzuvollziehen und in der Folge Provisionsabrechnungen zu ermöglichen.

Mittels des Cookies werden personenbezogene Informationen, beispielsweise die Zugriffszeit, der Ort, von welchem ein Zugriff ausging und die Häufigkeit der Besuche unserer Internetseite durch die betroffene Person, gespeichert. Bei jedem Besuch unserer Internetseiten werden diese personenbezogenen Daten, einschließlich der IP-Adresse des von der betroffenen Person genutzten Internetanschlusses, an Google in den Vereinigten Staaten von Amerika übertragen. Diese personenbezogenen Daten werden durch Google in den Vereinigten Staaten von Amerika gespeichert. Google gibt diese über das technische Verfahren erhobenen personenbezogenen Daten unter Umständen an Dritte weiter.

Die betroffene Person kann die Setzung von Cookies durch unsere Internetseite, wie oben bereits dargestellt, jederzeit mittels einer entsprechenden Einstellung des genutzten Internetbrowsers verhindern und damit der Setzung von Cookies dauerhaft widersprechen. Eine solche Einstellung des genutzten Internetbrowsers würde auch verhindern, dass Google ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person setzt. Zudem kann ein von Google Analytics bereits gesetzter Cookie jederzeit über den Internetbrowser oder andere Softwareprogramme gelöscht werden.

Ferner besteht für die betroffene Person die Möglichkeit, einer Erfassung der durch Google Analytics erzeugten, auf eine Nutzung dieser Internetseite bezogenen Daten sowie der Verarbeitung dieser Daten durch Google zu widersprechen und eine solche zu verhindern. Hierzu muss die betroffene Person ein Browser-Add-On unter dem Link https://tools.google.com/dlpage/gaoptout herunterladen und installieren. Dieses Browser-Add-On teilt Google Analytics über JavaScript mit, dass keine Daten und Informationen zu den Besuchen von Internetseiten an Google Analytics übermittelt werden dürfen. Die Installation des Browser-Add-Ons wird von Google als Widerspruch gewertet. Wird das informationstechnologische System der betroffenen Person zu einem späteren Zeitpunkt gelöscht, formatiert oder neu installiert, muss durch die betroffene Person eine erneute Installation des Browser-Add-Ons erfolgen, um Google Analytics zu deaktivieren. Sofern das Browser-Add-On durch die betroffene Person oder einer anderen Person, die ihrem Machtbereich zuzurechnen ist, deinstalliert oder deaktiviert wird, besteht die Möglichkeit der Neuinstallation oder der erneuten Aktivierung des Browser-Add-Ons.

Weitere Informationen und die geltenden Datenschutzbestimmungen von Google können unter https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/ und unter http://www.google.com/analytics/terms/de.html abgerufen werden. Google Analytics wird unter diesem Link https://www.google.com/intl/de_de/analytics/ genauer erläutert.

10. Rechtsgrundlage der Verarbeitung

Art. 6 I lit. a DS-GVO dient unserem Unternehmen als Rechtsgrundlage für Verarbeitungsvorgänge, bei denen wir eine Einwilligung für einen bestimmten Verarbeitungszweck einholen. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich, wie dies beispielsweise bei Verarbeitungsvorgängen der Fall ist, die für eine Lieferung von Waren oder die Erbringung einer sonstigen Leistung oder Gegenleistung notwendig sind, so beruht die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. b DS-GVO. Gleiches gilt für solche Verarbeitungsvorgänge die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind, etwa in Fällen von Anfragen zur unseren Produkten oder Leistungen. Unterliegt unser Unternehmen einer rechtlichen Verpflichtung durch welche eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich wird, wie beispielsweise zur Erfüllung steuerlicher Pflichten, so basiert die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. c DS-GVO. In seltenen Fällen könnte die Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich werden, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn ein Besucher in unserem Betrieb verletzt werden würde und daraufhin sein Name, sein Alter, seine Krankenkassendaten oder sonstige lebenswichtige Informationen an einen Arzt, ein Krankenhaus oder sonstige Dritte weitergegeben werden müssten. Dann würde die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. d DS-GVO beruhen. Letztlich könnten Verarbeitungsvorgänge auf Art. 6 I lit. f DS-GVO beruhen. Auf dieser Rechtsgrundlage basieren Verarbeitungsvorgänge, die von keiner der vorgenannten Rechtsgrundlagen erfasst werden, wenn die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines Dritten erforderlich ist, sofern die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen nicht überwiegen. Solche Verarbeitungsvorgänge sind uns insbesondere deshalb gestattet, weil sie durch den Europäischen Gesetzgeber besonders erwähnt wurden. Er vertrat insoweit die Auffassung, dass ein berechtigtes Interesse anzunehmen sein könnte, wenn die betroffene Person ein Kunde des Verantwortlichen ist (Erwägungsgrund 47 Satz 2 DS-GVO).

11. Berechtigte Interessen an der Verarbeitung, die von dem Verantwortlichen oder einem Dritten verfolgt werden

Basiert die Verarbeitung personenbezogener Daten auf Artikel 6 I lit. f DS-GVO ist unser berechtigtes Interesse die Durchführung unserer Geschäftstätigkeit zugunsten des Wohlergehens all unserer Mitarbeiter und unserer Anteilseigner.

12. Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden

Das Kriterium für die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten ist die jeweilige gesetzliche Aufbewahrungsfrist. Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind.

13. Gesetzliche oder vertragliche Vorschriften zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten; Erforderlichkeit für den Vertragsabschluss; Verpflichtung der betroffenen Person, die personenbezogenen Daten bereitzustellen; mögliche Folgen der Nichtbereitstellung

Wir klären Sie darüber auf, dass die Bereitstellung personenbezogener Daten zum Teil gesetzlich vorgeschrieben ist (z.B. Steuervorschriften) oder sich auch aus vertraglichen Regelungen (z.B. Angaben zum Vertragspartner) ergeben kann. Mitunter kann es zu einem Vertragsschluss erforderlich sein, dass eine betroffene Person uns personenbezogene Daten zur Verfügung stellt, die in der Folge durch uns verarbeitet werden müssen. Die betroffene Person ist beispielsweise verpflichtet uns personenbezogene Daten bereitzustellen, wenn unser Unternehmen mit ihr einen Vertrag abschließt. Eine Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte zur Folge, dass der Vertrag mit dem Betroffenen nicht geschlossen werden könnte. Vor einer Bereitstellung personenbezogener Daten durch den Betroffenen muss sich der Betroffene an einen unserer Mitarbeiter wenden. Unser Mitarbeiter klärt den Betroffenen einzelfallbezogen darüber auf, ob die Bereitstellung der personenbezogenen Daten gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben oder für den Vertragsabschluss erforderlich ist, ob eine Verpflichtung besteht, die personenbezogenen Daten bereitzustellen, und welche Folgen die Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte.

14. Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen verzichten wir auf eine automatische Entscheidungsfindung oder ein Profiling.

Entwickelt von den Legal Tech Spezialisten von Willing & Able, die auch das System für digitale Verträge entwickelt haben. Die Texte des Datenschutzerklärungs-Generators wurden von Prof. Dr. h.c. Heiko Jonny Maniero und Rechtsanwalt Christian Solmecke erstellt und publiziert.

*Diese Links zu Amazon.de sind sogenannte Affiliate-Links. Für jeden Kauf, der über diese Affiliate-Links zustande kommt, erhalte ich von Amazon eine Provision und zwar ohne, dass für den Käufer Mehrkosten oder andere Nachteile entstehen würden. Vielen Dank für die Unterstützung. 

 

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